Magazine und Berichte

minimag erobert die Herzen

Das kleine Magazin mit großer Wirkung – regional, schnell und nah an den Menschen

„Aua“, sagt Kuma und zeigt auf die Inhaltsübersicht. Der Redakteur beugt sich über ihn, tastet den Inhalt ab und sagt: „Du bist zu dick, mein Freund.“

„Ich bin gar nicht zu dick“, protestiert Kuma, wohl wissend, dass der Redakteur recht hat.

Kuma heißt mit vollem Namen Kundenmagazin und liegt im Moment platt wie eine Flunder auf dem Tisch. Der Pegel der erneuerbaren Energie leuchtet rot und zeigt, wie erschöpft Kuma ist: nullkommanull. Das ist nicht viel. Jedes Kind weiß, dass das Transportieren von Informationen ein Knochenjob ist. Jede Seite prall gefüllt mit Geschichten über Wasserwerke, grünen Strom, PV-Anlagen, Schwimmbäder, E-Mobilität und, und, und. Kein Wunder, dass Kuma sich nach so vielen Ausgaben bestenfalls noch so la la fühlt.

„Am schwersten wiegen die Mantelseiten, Kuma. Was da alles schwadroniert wird – entschuldige bitte –, aber das hat doch gar keinen Bezug zur Region.“

„Vielleicht hast du recht“, sagt Kuma da. „Eine kleine Pause und Diät täten mir bestimmt gut. Aber wer soll denn dann die Informationen sammeln und verteilen?“

Der Redakteur überlegt einen Augenblick, dann geht ihm ein Licht auf.

„Du hast doch einen kleinen Bruder, der ist erstens nicht so dick wie du und zweitens viel flotter auf den Beinen. Den kann man ohne großes Tamtam losschicken, bei Bedarf auch in kurzen Abständen hintereinanderweg. Er verdaut ausschließlich regionales Futter, mit richtig Gehalt und wenig Ballaststoffen. Den werden die Leute lieben.“

„Meinst du etwa minimag?“

„Genau.“

„minimag schafft das nicht.“

„Warum denn nicht?“

„Weil er so ein schmales Hemd ist, manchmal nur vier Seiten. Das ist doch kein Magazin, das ist ein Witz.“

„Du sitzt auf einem hohen Ross, Kuma. Das ist doch genau der Vorteil.“

minimag macht sich auf den Weg

minimag war bisher nie groß in Erscheinung getreten und mehr einer von der Sorte, die wenig reden, aber viel zu sagen haben. Außerdem ist minimag gewissenhaft und pflichtbewusst, sodass er aufmerksam den Anweisungen des Redakteurs zuhört:

„1. Du bleibst hier in der Gegend.

2. Du sprichst mit den Menschen.

3. Du drückst dich klar und verständlich aus.

4. Du achtest auf dein Erscheinungsbild.

5. Du trödelst nicht rum.

Viel Glück, minimag!“

Schon auf den ersten Metern wird minimag bang ums Herz. Was, wenn er nun keinen Menschen trifft, der ihm sagen kann, was interessant ist? Was, wenn er am Ende doch zu klein ist und gar nicht genug Platz für alles hat?

minimag geht durch die Stadt und fragt jeden, den er trifft, ob er ihm etwas über die faszinierende Welt der Energieversorgung erzählen kann. Einer sagt:

„Das ist doch alles nur Strom.“

Eine andere sagt: „Nein, nein: Gas.“

Ein weiterer ruft dazwischen: „Wasser, Junge, halt dich ans Wasser!“

minimag wird schon ganz schwindelig von all den Stimmen, als eine junge Frau auf ihn zukommt: „Wenn du etwas über regionale Energieversorgung wissen willst, dann komm zu uns ins Kundenzentrum. Da können wir dir weiterhelfen.“

minimag schöpft Mut und fragt nach: „Wo ist denn das Kundenzentrum, bitteschön?“

„Bei den Stadtwerken. Komm, ich zeige dir den Weg.“

Als er dort ankommt, wird er bereits erwartet. Ein Mann erzählt ihm etwas über den Bau einer Fernwärmetrasse mitten durch den Ort, ein anderer erklärt ihm, wie sich jeder Hausbesitzer im Ort eine PV-Anlage leisten kann, und eine Frau nimmt ihn mit zu einem Sportfest, das von den Stadtwerken gesponsert wird. Am Ende des Tages hat minimag viele schöne Energiegeschichten gesammelt. Doch oh weh: Als er sie sortiert, fällt ihm auf, dass die Geschichten gar nicht auf seine Seiten passen.

minimag bekommt Hilfe von Freunden

minimag erinnert sich, dass seine Schwester „Diggi Digitalmagazin“ ihm einmal ihre Unterstützung angeboten hat: „Hey, Printi, wenn für dich alles zu viel wird, dann findest du bei mir Raum, damit du nichts wegwerfen musst.“ Und seine alten Freunde „Sonja Social“ und „Nellie Newsletter“ bieten ihm an, Werbung zu machen.

So fügt sich alles zusammen, und minimag hat jetzt nur noch eine Sorge: Er muss schnell in alle Haushalte, am besten sogar in sämtliche Haushalte. minimag erinnert sich daran, dass der Redakteur gesagt hat, er solle nicht herumtrödeln, und gottseidank geht der Druck auch ruckzuck. Nur bei der Post hat minimag seine Zweifel. Aber was soll er machen? Er kann ja nicht fliegen, und so muss er sich wohl oder übel in den Postverteiler begeben.

Darin wird es dunkel, und minimag wird schwarz vor Augen. Dann schaukelt es wie verrückt, und minimag wird seekrank – obwohl er das nur vermutet, weil er ja noch nie auf See gewesen ist. Die ganze Zeit über fragt sich minimag, ob er wohl auf dem richtigen Weg ist, ob er bei seinem Empfänger landen wird, auf irgendeiner Müllhalde oder, im schlimmsten Fall, im Wald der wilden Reißwölfe.

minimag wird gerettet

Als minimag durch die Klappe rutscht und auf den Boden fällt, wird ihm klar, dass er in einem Haushalt gelandet ist. Da liegt er eine ganze Weile so herum, bis eine Frau im Morgenmantel kommt und alles aufsammelt, was da auf dem Boden liegt.

In der Küche sitzt ein Mann und trinkt Kaffee. Er sagt zu seiner Frau: „Was hast du denn da Schönes?“ Sie sagt: „Werbung“, und will den ganzen Schwung mit minimag ins Altpapier werfen. minimag bekommt einen Schweißausbruch, und die Tränen steigen ihm in die Augen. Soll das schon das Ende seiner Reise sein?

minimag nimmt seine ganze Kraft zusammen und rutscht ein bisschen aus dem Stapel heraus. Da sagt der Mann: „Warte mal, ist das nicht …“ und zieht minimag hervor. „Guck mal, das ist doch Ingo Ladebuchse, der technische Leiter von den Stadtwerken, und Emma Dreimeterbrett von unserer Badeoase. Das ist ja interessant!“ minimag fällt ein Stein vom Herzen, denn nun darf er nicht nur auf dem Küchentisch liegen, sondern wird von vorne bis hinten studiert und hinterher sorgsam weggelegt.

Alle lieben minimag

Bei der nächsten Versammlung der minimags zeigt sich der Redakteur sehr zufrieden. Die Stadtwerke haben ihm gesagt, dass sie noch nie so viele Zuschriften erhalten haben – sowohl für das Preisausschreiben als auch Leserbriefe mit Kommentaren wie: „Toll, dass ihr nur regionale Themen habt. Das ist für uns sehr informativ, und wir freuen uns auf jede neue Ausgabe.“

minimag ist froh, dass er von wohlwollenden Menschen zur Hand genommen wird und nicht in die Klauen der finsteren Reißwölfe geraten ist. Diggi Digitalmagazin ist ebenfalls happy, weil sie immer noch eine Extrastory draufpacken kann. Die Stadtwerke fühlen sich pudelwohl, weil der Aufwand sie nicht überfordert, sie flexibel sind und ihren Kunden ein attraktives, gern genommenes Medium anbieten, in dem sie über ihre Themen informieren können.

Und was, werden sich viele von euch fragen, ist aus Kuma geworden? Kuma hat deutlich abgespeckt und ist viel agiler geworden. Kuma kommt jetzt gezielt und abwechselnd mit minimag zum Zug. Das hat ihn für viele noch sympathischer gemacht. Im Zusammenspiel mit minimag, Nellie Newsletter, Sonja Social und Diggi Digitalmagazin bilden sie ein unschlagbares Team und einen abwechslungsreichen Mix. Watt willste mehr?

Mehr Artikel zum Thema Kundenmagazin für Stadtwerke

Wir bekommen ein Kundenmagazin

Was ein effektiver Workshop alles bewirkt

Junge Frau sitzt am Fenster und liest ein Magazin

Kundenbindung als Marketingziel

Kundenmagazine – Nachgefragt bei: Professor Helmut Schneider

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner